...für ein Dresden ohne Barrieren
...für ein Dresden ohne Barrieren

Barrierefreies Dresden

Dresden erstreckt sich über 330 km² und ist in viele Stadtteile unterteilt, wovon einige ihren ganz eigenen Charakter haben. Die Altstadt bildet das Zentrum, von dem auch gern die Neustadt etwas abhaben möchte. Die beiden Stadteile sind durch die Elbe getrennt.

 

Typisch für die Altstadt ist das so genannte historische Pflaster, was uns als Rollstuhlfahrer schon gewaltig nervt und auf den Rücken geht. Aber da Dresden so stolz auf seine historische Innenstadt ist, geht die Stadtplanung nur selten von diesen Pflaster ab. In einer verwaltungsinternen Richtlinie (Gestaltungshandbuch) der Stadt Dresden soll eigentlich seit 2006 - unter Beachtung der historisch gewachsenen Räume - auf eine barrierefreie und komfortable Nutzung von öffentlichen Plätzen sowie Wegen hingewirkt werden. Einzelne gute Lösungen gibt es bereits, aber noch ist viel zu tun. Als positives Beispiel möchten wir die Straßenquerung am Schloss erwähnen. 

 

Unabhängig davon gibt es jedoch in der Altstadt wiederum die meisten barrierefreien Gebäude und Anlagen. Museen, Galerien, Geschäfte und Gaststätten sind vorwiegend stufenlos zu erreichen und nutzbar. Selbst ein Großteil der Gaststätten mit einer Behindertentoilette befinden sich in der Altstadt.
Für einen Artikel haben wir recherchiert, dass in ganz Dresden nur 10 % der Gaststätten barrierefrei zugänglich sind und diese über eine Behindertentoilette verfügen. Wenn nun die meisten dieser Gaststätten in der Altstadt liegen, bedeutet das, in vielen Stadtteilen gibt es keine oder nur vereinzelt welche. 

... für mehr Selbstbestimmung und Selbständigkeit von Menschen mit einer Behinderung

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